Garden of Silence versprechen sphärische Welten und unbekannte Klänge, welche die Sehnsucht wecken. Zum Einsatz kommen Instrumente wie Nyckelharpa (Schlüssel-Harfe) oder Duduk, das traditionelle armenische Holzblasinstrument.
Neun Musikerinnen und Musiker aus drei Kontinenten treten mit Garden of Silence in einen kreativen Dialog; er verbindet Traditionen, schöpft seine Kraft aus dem Reichtum der Verschiedenheiten und ist ein künstlerisches Bekenntnis zur Verständigung.
Alles begann mit einem Traum. Die Harfenistin, Komponistin und Sängerin Asita Hamidi vernahm den Klang eines bisher unbekannten Ensembles und begab sich gemeinsam mit Björn Meyer auf die Suche danach. Mit jedem Versuch, diesen einzigartigen Klang umzusetzen, wurde immer klarer, dass er aus den Menschen bestand, die ihre Instrumente auf ganz besondere Weise zum Leben erwecken.
Über Jahre hinweg reisten die beiden durch den Iran, Ägypten und Schweden, um mit ausgewählten Musikerinnen und Musikern an der Perfektion dieses Klangs zu arbeiten. Ihr Ziel war es, eine Musik zu schaffen, die die Eigenarten traditioneller Instrumente und die Einflüsse der kulturell vielfarbigen Hintergründe der Beteiligten zu einem unvergleichlichen Klangerlebnis vereinen würde.
Kurz vor der geplanten Premiere im Jahr 2012 verliess Asita diese Welt. Seitdem hat Björn Garden of Silence stetig weiterentwickelt. Im Dezember 2022 gelang es ihm, das Werk erstmals live zu präsentieren.
Am 25. Januar 2024 verstarb unerwartet der Sänger Bruno Amstad. «Seit über 25 Jahren war er mit seiner Stimme, seiner fulminanten Kreativität und seinem grossen Herzen ein integraler Bestandteil unseres musikalischen Universums», so Björn Meyer. «Er hinterlässt eine riesige Lücke, sowohl als Musiker als auch als Mensch.»
Nach vielen Gesprächen hat sich das Ensemble dazu entschieden, trotz der tiefen Trauer Garden of Silence aus Dankbarkeit und Würdigung für die gemeinsame Zeit weiterzuführen. «Bruno ist unersetzbar. So war uns sofort klar, dass wir neue klangliche Facetten finden müssen», so Meyer. Karin Streule und Klaus Gesing konnten kurzfristig einspringen. «Wir möchten die Musik als Quelle der Hoffnung auch gerade jetzt in die Welt bringen», so Meyer. (pd/gug)
Aula Progr Bern, 29. Februar, 12.12 Uhr, Einblick in die Probearbeiten, 20.00 Uhr, Konzert.
Perron 3 verlost 3 × 2 Tickets für das Konzert vom 29. Februar. Verlosung: E-Mail mit Name, Adresse und Telefon-Nr. an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Einsendeschluss: 26. Februar 2024, 12.00 Uhr. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden vom «Anzeiger Region Bern» benachrichtigt.